| Die Kriegstreiber von nebenan. Deutschland und der Terror |
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Mittwoch, 25. Januar 2012, 19:00 - 23:55 |
von
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Liebe Kinofans,
hiermit möchte ich euch zu einem Kinoabend mit anschließender Diskussion einladen und das Tolle: der Eintritt ist frei!
Die Thematik ist für alle Handy- und Flachbildschirmbesitzer zusätzlich interessant.
Der nächste Großkonflikt nach Afghanistan kündigt sich politisch in Somalia an, wobei sich leider die Menschenrechtsverletzungen im Kongo nicht viel unterscheiden (werden).
Bitte beachtet die Zusatzinfo unten!
Die Anmeldung mache ich für uns gemeinsam.
Das Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg
Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
veranstaltet in Kooperation mit dem Netz-werk Mannheimer Kreis e.V.
am
Mittwoch, 25. Januar 2012
im
Cinema Quadrat
www.cinema-quadrat.de
Kommunales Kino Mannheim
einen Filmabend mit Diskussion
Die Kriegstreiber von nebenan. Deutschland und der Terror
im Kongo
Leise Stimme, eloquentes Deutsch, fanatischer Blick. Der Ruander Ignace M. war bis zu seiner Verhaftung in Deutschland Präsident und politi-scher Führer der Hutu-Miliz FDLR, der sogenann-ten demokratischen Befreiungsfront Ruandas. Eine der mörderischsten Rebellengruppen, die im Nordosten des Kongo marodiert.
Der Ruander lebte unbehelligt in Mannheim und soll den Krieg im Kongo per Laptop und Handy gesteuert haben. Auch sein Stellvertreter, Straton Musoni lebte viele Jahre als netter Nachbar im schwäbischen Neuffen. Doch hinter der biederen Fassade verbergen sich Rädelsführer eines Besat-zungsregimes, die mit Plünderung, sexualisierten Gewalttaten und Hinrichtungen ihre Macht im Ostkongo zu sichern versuchten.
Der Film lässt die Opfer zu Wort kommen und er zeigt auch, womit sich die Rebellen finanziert ha-ben: mit Gold, Zinn und Coltan, das auch über deutsche Firmen auf den Weltmarkt kommt. Ohne die begehrten Rohstoffe klingelt kein Handy, fiepst keine Spielkonsole und flimmert kein Flach-bildschirm.
Seit Mai 2011 läuft der Prozess vor dem Oberlan-desgericht Stuttgart. Ein Präzedenzfall für die deutsche Justiz, denn zum ersten Mal wird nach dem neuen Völkerstrafrecht verhandelt.
Ablauf des Abends
19:30
Grußworte von
Dr. Christine Arbogast, Friedrich-Ebert-Stiftung Stuttgart
Claudia Möller, Netzwerk Mannheimer Kreis e.V.
Filmvorführung
Die Kriegstreiber von nebenan
20:30
Gespräch und Diskussion mit der Filmemacherin Susanne Babila
Moderation:
Nuran Tanriver
Im Anschluss an die Veranstaltung haben Sie
Gelegenheit zu informellen Gesprächen.
Sie sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich an.
Wir verschicken keine Anmeldebestätigungen.
Veranstaltungs-Nr. 1326 0401
Susanne Babila
, Susanne Babila ist seit
1999 als freie Hörfunk - und Filmjournalistin bei "SWR International" tätig. Sie produziert Reportagen aus aller Welt für Hörfunk und Fernsehen, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.
Nutzung und Filmvorführung mit
freundli-cher Genehmigung des
VERANTWORTLICH:
Dr. Christine Arbogast
ANMELDUNG BITTE AN
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Ort: Cinema Quadrat, Komunales Kino Mannheim
Kontakt:
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oder 06205/255 848 |
| Anmeldung ist dringend erforderlich, da diese Filmabende mit Livegespräch sehr begeehrt sind!
Anmeldung bitte bis: 15.1.2012 |