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Eine der reizvollsten Natur- und Kulturlandschaften
Mitteleuropas findet der Radfahrer im Oberrheingraben vor, der ihm zudem
ideale Verhältnisse zum Radfahren bietet: ebenes Gelände, beinahe mediterranes
Klima, geringe Niederschläge und günstige Windverhältnisse. Zu verdanken sind
diese Verhältnisse dem oberrheinischen Grabenbruch, der das Gewässersystem des
Rheins, eben die oberrheinische Tiefebene auf einer Länge von rund 300
Kilometern und einer Breite von bis zu 60 Kilometern entstehen ließ. Die
begleitenden Mittelgebirge, im Osten der Schwarzwald, Kraichgau und Odenwald
und im Westen die Vogesen, der Pfälzer Wald und das rheinhessische Hügelland
rahmen das Rheintal ein. Der Rhein-Radweg eröffnet den Blick auf den viel
besungenen Strom, die Schifffahrt und die Hafen- und Schleusenanlagen, aber
auch auf unberührte Auenwälder mit reichhaltiger Fauna und Flora. Der Radweg
führt aber auch durch reizvolle Städte, Dörfer und Weinanbaugebiete, welche mit
einem reichhaltigen touristischen, kulturellen und kulinarischen Angebot
aufwarten.
Landschaft,
kulturelle Zeugnisse und gastronomische Leckerbissen lassen sich nicht
beschreiben, der Radfahrer muss sie einfach selbst erleben. Die französische
Seite zeichnet sich weiterhin durch Wegstrecken auf asphaltierten Radwegen
entlang des Rhein-Rhone-Kanals und Landstraßen, manchmal auch mit mäßigem
Verkehrsaufkommen, aus.
Das Streckenprofil findet ihr auf der Homepage: www.esterbauer.com .
1.Tag: Herbolzheim-Straßburg-
ca. 45 km:
Start der ersten Etappe ist Herbolzheim. Über Kappel-Grafenhausen
geht es an den Rhein, bei Rhinau überqueren wir diesen und radeln auf der
französischen Seite weiter. Die Route durchquert zahlreiche typische Rieddörfer,
bevor sie wieder an den Rhein-Rhone-Kanal gelangt. Bis nach Strasbourg passieren
wir viele Schleusen und charakteristische Kirchen, wie in, Plobsheim oder in Eschau,
die zu einer besinnlichen Rast einladen. Strasbourg, die Hauptstadt Europas und
zugleich fast das Tagesziel mit Ihren unzähligen historischen Gebäuden, ist auf
alle Fälle ein längerer Besuch wert. Da es in Kehl keine Zimmer mehr gibt wegen einem Jugendfußballevent, bleiben wir in Straßburg.´Dadurch verkürzen sich die Etappen der ersten Beiden Tage um ca. 5 km.
2. Tag: Straßburg- Selz- ca. 56,7 km:
Wir radeln auf der französischen
Seite weiter. In diesem Abschnitt ist
man auf Entdeckungsfahrt in kleinen Dörfern mit typischer Haus Form, die ehemals von Fischern und
Schiffsleuten bewohnt waren. In Gambsheim trifft man auf die große Schleuse, die den Radler,
wie auch später am Ende des Rheinkanals in Beinheim, den Ufern des Rheins
nahebringt. Heutiges tagesziel ist Selz.
3.Tag: Selz- Germersheim- ca. 59 km:
Auf dem Damm, vorüber an Rheinauwäldern und
Naturschutzgebieten wie in Munchhausen, erreichen wir Lauterbourg, die letzte
Station der französischen Veloroute Rhin. Auf dem rheinlan-pfälzischen Strang
des Rhein-Radweges liegt die kurbayrische Festung Germersheim unser Zielort.
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